Was ist denn orginal für eine Batterie im Colorado?

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    • Was ist denn orginal für eine Batterie im Colorado?

      Hallo Karmann-Foriker!
      Ich bin seit zwei Wochen stolzer Besitzer eines 99er Colorados. Die Batterie des Aufbaus ist platt und ich würde mir zu gern eine Gel-Batterie als Ersatz für den Blei-Akku einbauen.
      Aber ich find nichts gescheites. Alle Gel-Akkus sind mindestens 195mm hoch, aber unter den Sitz passen nur Batterien bis 175mm Höhe. Was für eine Batterie steckt denn orginal im Colorado?
      Vielen Dank für Eure Hilfe! Lutz
    • Gel Akkus mit 175er Bauhöhe...

      Moin Lutz.

      Die Bauhöhe hängt wohl von der Kapazivität ab...175mm hohe Gel Akkus mit 32AH gibt's u.a. bei Conrad. Notfalls zwei verwenden.
      Google Suchwort: GF 12 033 Y G2 8889763300
      Wieviel AH schweben dir denn als Wohnakku so vor ?

      Gruß, Uwe.
    • Aufbaubatterie

      Hallo Karmann-Foriker! Vielen Dank für Eure schnellen Antworten!
      In meinen Westfalia hatte ich zwei 80A Gel-Akkus plus Solaranlage. Damit habe ich zwei Wochen auf einen Campingplatz in Texel ohne Stromanschluß verbracht. Im Westfalia muß unter Anderen auch der Kühlschrank elektrisch betrieben werden (Kompressor). Dazu noch DVD Fernseher und Anderes mehr.
      Die Aufbaubatterie im Karmann (so um 70A Blei-Säure-Akku) ist ja schon mit dem Licht überfordert. Kaum auszudenken wenn da noch Wasserpumpen oder ein Fernseher dazu kommt.
      Das mit der liegenden Batterie ist keine schlechte Idee, obwohl mir bei dem Gedanken ein wenig unwohl ist. Gruß, Lutz
    • Hallo Lutz.

      Puh, 160AH sind schon mal eine Ansage :-)

      Die Fahrbatterie sitzt beim T4 ja im Motorraum...was befindet sich denn unter deinem Fahrersitz ? Auf beide Konsolen verteilt kommst du den 160AH möglicherweise näher.

      Unter EAN 4016138735581 findest du u.a. noch diese 178mm hohen Akkus...sollten zwei in eine Sitzkonsole passen wären das zumindest 104AH...

      Gruß, Uwe.
    • Moin
      Wie wäre es damit:
      litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer…iFeYPo4-TS-LP12V90AH.html

      Das ist so als wenn Du 180 AH an Batterien verbaut hast, Du kannst aus diesen Akkus volle 90 Ah raus ziehen und hast immer noch 10 % Sicherheit, bei Blei Akku max 50% der Capazität sonst Tiefen Entladung. Das ist meine nächste Investition.
      Bei dem Gewicht von 15 kg, kannst Du Dir auch 2 reinstellen.
      Gruß Henri
      [size=10]Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden![/size]
    • Hallo Henri.

      Der verlinkte Li-io Akku muß aber (wie im Angebot zu lesen) mit einem Balancer betrieben werden...da die verbauten Einzelzellen nicht auf Gleichförmigkeit selektiert sind. So pur ist er nur als Starter-Akku brauchbar.
      Ansonsten natürlich die Technik der Zukunft...denn diese Akkus sind viel leichter als Bleiakkus...und garantiert in jeder Lage einbaufähig. Leider natürlich (noch) sehr teuer.

      Hier noch eine größere Auswahl: http://www.nothnagel-marine.de/index.php?cat=c255_LiFePO4-Lithium-Batterien--Akkus.html

      Gruß, Uwe.
    • Ich gebe zu, mich bisher kaum mit Li-Ionen-Akus beschäftigt zu haben. Doch wenn ich sehe, dass sowohl Boeing als auch Tesla immer wieder Probleme mit der Hitzeentwicklung von Li-Ionen-Akkus haben, dann bin ich dieser Technik gegenüber noch sehr skeptisch.

      Hinzu kommt die Angabe, dass die 5 bis 10 Jahre Lebenserwartung (ca. 1.000 Zyklen) "ohne andauernde Float Ladung" erreicht werden könnte. Das deute ich so, dass sich die Solaranlage, die automatisch jeden Tag aufs neue die Akkus ein bisschen lädt, sich negativ auf die Haltbarkeit der Akkus auswirkt.

      Wenn dann auch noch die Verkäufer darauf hinweisen, dass der Einsatz von "Balancern" notwendig ist, dann finde ich es mutig, wenn Laien es als "Beiwerk" bezeichnen.

      Mir wäre das zu heikel. Ich werde lieber wieder Gel-Akkus nehmen - die sind erprobt, zuverlässig und halten in meinem Missouri mittlerweile über 12 Jahre. Ich werde sie in den nächsten Monaten nur tauschen, weil ich Bedenken habe, dass sie mir am Anfang einer Urlaubsreise plötzlich ausfallen und ich dann zu teuren Ersatz kaufen muss.

      Jens
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    • Moin Jens
      Ich weiß nicht woher Du die Weissheit hast das ich ein Laie bin, dazu kann ich Dir nur sagen, ich bin seit 30 Jahren Modellflieger ca. 15 Jahre davon rein Elektrisch. Und das mit bis zu 50 Volt,und Strömen um 150A also ca 7,5 KW Leistung. LiPo-Technik ist kein Fremdwort für mich!
      Also nehme Dich etwas zurück mit Deinem Gefährlichem Halbwissen über Menschen die Du noch nicht einmal kennst.

      Schönen Tag noch :D
      Gruß Henri
      [size=10]Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden![/size]
    • Moin Henri!
      Offensichtlich hat sich Jens kaum, wie er auch schreibt, mit Li-Ionen Akkumulatoren beschäftigt. Bei den Lithium-Cobaltdioxid Akkumulatoren (LiCoO2) hat Überlastung zu den angführten thermischen Problemen (Temperaturen bis zu 500 C) geführt. Diese Probleme treten bei den Lithium-Eisen-Phosphat Akkumulatoren (LiFePO4) nicht auf. Wegen der möglichen hohen Ladezyklenzahl und der Möglichkeit den Akkumulator vollständig zu entladen, ohne dabei eine Einschränkung der Akkumulatorkapazität hinnehmen zu müssen, ist auch meiner Meinung nach dieser Akkumulatortyp für unsere Fahrzeuge sehr wohl 1. Wahl. Leider hält der hohe Beschaffungspreis vom Kauf etwas ab.
      Die Spitze im Artikel von Jens ist bei ihm üblich, muss man daswegen aber auch nicht hinnehmen.
      Gruß aus Aurich
      Hartmut
    • LiFEPo-Akkus

      hallo allersiets,

      wer dazu noch mehr wissen will, und wer evtl. auch noch fachlich gute Kommentare lesen möchte schaue mal hier:
      amumot.de/Blog/lithium-gegen-b…-was-ist-der-unterschied/
      und wer da mal sucht, der findet auch im Blog noch mehr.

      Gruß
      Eugen
      P.S. die Technik kommt definitiv auch in unser nächstes WoMo. Bei dem jetzigen lohnt sich das nicht mehr.
    • Hallo Henri,
      das war weder böse gemeint, noch eine Spitze gegen dich. Entschuldige.

      Dennoch bleibe ich bei meinem Urteil: Wenn schon der Verkäufer darauf hinweist, dass ein Produkt für etwas nicht geeignet ist, dann würde ich die Finger davon lassen. Unabhängig, was die Basis der Technik ist.

      Jens
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    • Die Technik ist im Umschwung...

      Hallo Jens,

      die älteren Li-Ion-Akkus, und zum Teil auch die LiPo-Akkus hatten Probleme mit Abbränden.
      Bei den LiFePo-Batterien hat sich das geändert.
      Schau mal bei Andre nach, der hat dazu etliche Infos, probiert das gerade selber in seinem WoMo aus, und steht auch für Fragen zur Verfügung.
      Der Link ist in meinem vorherigen Beitrag.

      Fakt ist allerdings, dass zum Betrieb der Technik neues BAtterie-Management nötig ist, und dass die Umstellung 'ne Stange Geld kosten würde.
      Fakt ist aber auch, dass die Ausbeute bei den Akkus, und das geringere Gewicht quasi "gewichtige" Argumente sind. ;)

      Gruß
      Eugen
    • Was ist denn orginal für eine Batterie im Colorado?

      [quote='Henri Uetrecht',index.php?page=Thread&postID=9844#post9844]Moin Lutz
      Viele Blei Gel Akku kann man[size=10] lageunabhännig einbauen, das heißt Du kannst sie auf die Seite legen.[/size]
      [size=10] So habe ich es gemacht.[/size]
      [attach]1917[/attach][size=10]
      [/size]
      [size=10]Wenn weitere Fragen sind, gerne stellen[/size][/quote]

      Hallo Henri,
      ich habe Deine Idee bei mir auch umgesetzt.
      105 Ampere Gel-Batterie, liegend, allerdings unterm Fahrersitz.
      Nochmals vielen Dank, Lutz